Der Case: Mein Kunde erzielte in Google Discover mehrere Millionen Impressions und Hunderttausend Klicks pro Tag.

Doch Mitte Juli 2025 sanken die Zahlen plötzlich drastisch auf nur noch 9.000 Klicks pro Tag im Herbst.

Was waren die Gründe für den Discover-Einbruch?

Bei der Fehleranalyse stießen wir auf drei wesentliche Hauptursachen, die (höchstwahrscheinlich) den Absturz verursachten:

Schlechte Core Web Vitals: INP- und CLS-Werte lagen im tiefroten Bereich, während auch der LCP Probleme bereitete. Dieser Performance-Einbruch trat beinahe zeitgleich mit dem Reichweitenverlust auf.

Verlust von Topical Authority: Inkonsequente Bespielung der Top-Entitäten.

In großem Stil: Republishing mit neuen URLs ohne inhaltliche Updates.

Das Google Discover-Comeback

Discover-Comeback
Discover-Comeback

Welche SEO-Maßnahmen wirken?

Warum diese Case-Study für Sie relevant ist

Egal ob großer Verlag, Lokalzeitung, Solo-Publisher oder Special Interest: Publisher SEO kann Ihnen Millionen Klicks und Impressionen bescheren.

Warum hat Google durchgegriffen?
Die Google Core-Updates und verschärfte Qualitätsfilter infolge von Spam-Updates ließen die algorithmischen Bewertungen von Google Discover heißlaufen.

Zudem stufte Google das Portal aufgrund des verlorenen Fokus in der Content-Strategie nicht mehr als relevant genug für seine Top-Entitäten ein.

Wie haben wir die Probleme gelöst?

Eine Kombination aus technischer Optimierung und neuer Content-Strategie brachte das Portal zurück in Google Discover.

Konkret setzten wir folgende Maßnahmen um:

  • Ich entwarf eine maßvolle Refreshing- und Republishing-Strategie.

  • Der Kunde erhielt eine umfassende Autoritäten- und Entitätenanalyse.

  • Daraus leiteten wir Empfehlungen für Entitäten ab, die nun regelmäßig bespielt werden.


Wo steht der Kunde jetzt?
Seit kurz vor Weihnachten 2025 ist der Kunde wieder voll in Discover zurück, auch wenn es noch Discover-typische Schwankungen gibt. Impressionen in Millionenhöhe und mehrere Hunderttausend Klicks pro Tag sind wieder Standard und keine Seltenheit mehr.

Besonders erfreulich: Zum Jahresende konnte der Kunde fast 800.000 Visits erzielen.

Ein großes Lob an dieser Stelle an das Redaktionsteam. Es kann wirklich stolz auf diesen Turnaround sein.

Was lässt sich für unsere Discover-Strategie ableiten?
Massenhaftes Refreshing und Republishing ohne inhaltliche Aktualisierungen können extrem gefährlich sein. Publisher müssen außerdem darauf achten, genügend einzigartige, journalistische Inhalte zu schaffen.

In meinem Beratungsalltag sehe ich oft ähnliche Probleme – genauso wie das Phänomen, dass man mit der Zeit vergisst, welche Themen eigentlich die wahren Traffic-Treiber sind.

Wie kann man die Abhängigkeit von Google Discover lösen?
Oberstes Ziel muss es sein, zur Brand in der eigenen Nische zu werden, damit User die Website direkt aufrufen.

Daher empfiehlt es sich, neben Google Discover weitere Referrer-Kanäle aufzubauen:

  • Newsletter: Die harte Währung

  • WhatsApp- und Telegram-Gruppen: Der Bumerang

  • TikTok: für jüngere Zielgruppen

Sie suchen einen SEO für Publisher?

Transparenzhinweis: Ich habe die Erlaubnis, die Traffic-Daten des Kunden im Rahmen der Case Study in anonymisierter Form zu teilen.